Verkehrsrecht

Das Verkehrsrecht ist Straßen- und Straßenverkehrrecht im weiteren Sinne. Der Straßenverkehr als einer der größten Dienstleister in Deutschland und zugleich eine der wichtigsten Infrastruktureinrichtungen wird dabei durch Fußgänger, Fahrzeuge ohne Motor (Fahrrad, Fuhrwerke) und durch Motorkraft bewegte Fahrzeuge (Kraftfahrzeuge) wahrgenommen.

Insbesondere seit es das Auto gibt und fast für jedermann erschwinglich geworden ist, nimmt die Mobilität des Menschen ständig zu und wird im alltäglichen Leben auch immer wichtiger. Anderseits verursacht der ständig anwachsende Verkehr viele Sach- und Personenschäden (Verkehrstote und Verletzte): In Deutschland sterben ca. 6000 Personen pro Jahr im Straßenverkehr, weltweit sind es ca. 1,2 Mio. Aufgrund dieses hohen Gefährdungspotentiales ist die Teilnahme am Straßenverkehr gesetzlich stark reguliert. Die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen sind hierbei das Straßenverkehrsgesetz (StVG), die Straßenverkehrsordnung (StVO), die Fahrerlaubnisverordnung (FeV) und die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO). Verstösse gegen diese Verkehrsregeln werden meistens mit Bußgeldern bestraft; grobe Verstösse führen jedoch auch zu härteren Sanktionen aus dem Strafrecht oder Ordnungswidrigkeitenrecht. In all diesen Fällen empfiehlt es sich meistens, anwaltlichen Rat zu suchen, damit die oftmals umstrittenen Vorwürfe auf ihre Richtigkeit überprüft und/oder Strafen gemindert werden können.

Doch alle Verkehrsregeln können leider verhindern, dass es im Straßenverkehr immer wieder zu Unfällen kommt. Aufgrund des ständig anwachsenden Straßenverkehrs hat heutzutage fast jeder Verkehrsteilnehmer bereits einen Verkehrsunfall miterlebt, selbst verschuldet oder ist unverschuldet in einen Unfall verwickelt worden. Häufig kommt es dann zu Problemen bei der Schadensregulierung, wobei die Erfahrung zeigt, dass die Probleme um so eher entstehen, je höher der Schaden ist. Aber auch unklare Unfallsituationen führen häufig zu Abwicklungsproblemen mit dem Unfallgegner und den Versicherungen. Gerade in diesen Fällen ist es wichtig, qualifizierten rechtlichen Rat zu suchen, damit die Schadensregulierung umfassend und schnell erfolgt.

Rechtsanwalt Trost vertritt zahlreiche Mandanten im Verkehrs- und Unfallrecht, die häufig mit den folgenden Problemsituationen konfrontiert sind:

  • Nach einem Unfall und trotz klarer Feststellung des Verursachers verweigert der Unfallgegner oder seine Versicherung die Zahlung des Schadensersatz oder wickelt ihn nur sehr schleppend ab.
  • Eindeutige Schadenspositionen wie z.B. die notwendige Nutzung eines Mietwagens werden von der gegnerischen Versicherung nicht oder nur unvollständig anerkannt.
  • Die gegnerische Versicherung weigert sich, Schmerzensgeld für erlittene Verletzungen zu zahlen bzw. bietet nur ein sehr geringes Schmerzensgeld an.
  • Ist es sinnvoll, einen Widerspruch gegen einen Bußgeldbescheid aufgrund einer Geschwindigkeitsübertretung einzulegen? Woran erkennt man, ob eine Radarfalle rechtmäßig und technisch korrekt funktioniert hat?